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Haas Hotels & Resorts
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Individualität in jedem Fall

So einmalig wie jeder Grundstücksbesitzer, jedes Grundstück, die Umgebung, die gewachsene Kultur und die Menschen sind, so einmalig und individuell ist jedes von HAAS Hotels & Resorts ausgearbeitete Konzept. Der Ablauf der Konzeptfindung ist immer gleich und doch grundverschieden. Sicher sind fi xe Preise, beste Baumaterialien, moderne, der Gegend angepasste Architektur, hochklassige Innengestaltung, Design ohne Protz.
Klar und schnörkellos ist auch das Vorgehen einer Konzeptentwicklung:

1. EINLADUNG ZUR LANDBESICHTIGUNG

HAAS Hotels & Resorts sucht keine Grundstücke, sondern wird zu Landbesichtigungen eingeladen. Vor der Besichtigung eines Grundstücks werden Recherchen gemacht über das Land, die Gegend, das Tourismuspotenzial, die Stimmung in der Gemeinde und bei den Behörden.

2. ERSTER BESUCH

Bei einem ersten Besuch wollen Charles Fessel und Helmut Stranzinger ein Gefühl für Land, Leute und Umgebung erhalten. Sie lassen das Grundstück auf sich wirken und lassen sich in dieser ersten Phase durchaus auch von Emotionen leiten. Die Persönlichkeit des Landbesitzers ist ein wichtiger Faktor. Um zu optimalen Ergebnissen zu gelangen, müssen die Menschen sich verstehen und „dieselbe Sprache sprechen“. Ist dies nicht der Fall, macht es keinen Sinn, weiter zu diskutieren.

3. BEHÖRDEN

Es wird vorausgesetzt, dass die Behördenmitglieder faire Gesprächspartner sind und die Bewilligungshürden nicht zu hoch legen.

4. JA – WEITERMACHEN

Gemeinsame Sprache gefunden. Gefühl gut. Behörden wirtschaftsfreundlich:
Jetzt fällt die Entscheidung, das Konzept zu entwickeln und erste Investitionen zu tätigen. Mit dem Landbesitzer wird eine zeitlich begrenzte Option vereinbart.

5. FELDSTUDIE

Alle relevanten Daten, die für die Konzeptfindung wichtig sind, werden gesammelt. Mit Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Kultur, Politik, Sport und Tourismus werden Gespräche geführt. Die Auswertung der Daten sowie das Verfassen eines Berichts erfolgen als Grundlage für die Ist-Analyse im Konzept.

6. DURCHFÜHRUNG EINER KONZEPTFINDUNGSSITZUNG

8 – 10 Personen aus Wirtschaft und Politik, Architektur und Innenarchitektur, Bauwesen und Marketing entwickeln in einer zweitägigen Brainstormsitzung die Grundzüge des Konzepts. Diese Sitzung findet immer dort statt, wo sich das Grundstück befindet.

7. AUSWERTUNG DER RESULTATE UND FORMULIERUNG DER KONZEPTSPEZIFIKATIONEN

Als Briefing für die Planer werden die genauen Spezifikationen des Projekts ausgearbeitet und klar formuliert. So weiß jeder am Projekt beteiligte Planer genau, wie groß sein Spielraum ist. Die Planer stehen während der ganzen Konzeptphase mit HAAS Hotels & Resorts in engem Kontakt. Durch gemeinsames Ringen um die beste Lösung müssen keine Alternativpläne gezeichnet werden.

8. SUCHE NACH MÖGLICHEM BETREIBER

Parallel zur Planung wird der geeignete Hotelbetreiber gesucht, der in der Lage ist, die vorgegebnen Ziele in die Praxis umzusetzen.


9. BETRIEBSWIRTSCHAFT

Erste Investitionskostenschätzungen und Betriebswirtschaftsrechnungen werden erstellt. Es muss geklärt werden, wie das Projekt am besten fi nanziert wird. Möglichkeiten gibt es viele: Fonds, Darlehen, Banken, private oder institutionelle Investoren, neue Finanzierungsmethoden, Verkauf von Wohnungen, Villen usw.

10. MACHBARKEITSSTUDIE

Eine renommierte Hotelconsulting-Gesellschaft erhält den Auftrag, die errechneten
Zahlen zu überprüfen.


11. AUSARBEITUNG DES KONZEPTS

Das Konzept beinhaltet folgende Unterlagen:
- Zusammenfassung der Marktanalyse
Beschreibung des Projekts
- Planungsunterlagen des Architekten
- Planungsunterlagen des Landschaftsarchitekten
- Investitionskostenschätzung
- Betriebswirtschaft
- Zeitplanung
- Finanzierung

12. PRÄSENTATION DES PROJEKTS AUF DEM INTERNATIONALEN MARKT

- Finanzinstitute
- Privatinvestoren
- Fonds-Gesellschaften
- Institutionelle Investoren

13. STUNDE DER ENTSCHEIDUNG

Nach all diesen Vorarbeiten kommt die Stunde der Wahrheit: die Chancen, dass die große Arbeit vieler Beteiligten vergebens war und das Geld für das Konzept verloren ist, stehen etwa 1:6. Es nützt nichts, Schönfärberei zu betreiben. Genauso wie am Anfang eine ehrliche Entscheidung getroffen werden muss, die auch schmerzen kann, ist nun ebenfalls Aufrichtigkeit gefragt.
Sechsmal größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass nun die Option mit dem Landbesitzer erfüllt werden kann, der Bewilligungsprozess weiter geführt, die Auswahl des Planungsteams getroffen, der Generalunternehmer (HAAS und andere) gesucht und die Realisierung vorangetrieben werden kann.

Hinter diesen 13 Punkten stecken Hunderte von Stunden Arbeit. Charles Fessel und Helmut Stranzinger sind unisono davon überzeugt, dass ein „Projekt mit Hand und Fuß und einer großen Chance, realisiert werden zu können, nur entstehen kann, wenn ein guter persönlicher Kontakt, gegenseitiges Vertrauen und verlässliche Partnerschaft vorhanden sind“. Trotz technischem Fortschritt und Informationsrevolution sind sie überzeugt davon, dass Menschen die Hauptrolle spielen. Bestimmt ist diese Überzeugung ein Teil ihres Erfolgs.

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